Noemia Duarte 1023 und Moses Aulbach 1012 haben sich heute in der Berliner Vorrunde im Theater an der Parkaue mit ihren Gedichten qualifiziert und werden die Friedensburg-Oberschule im Finale in Amsterdam vertreten.

Sie werden dort mit Schülern aus London, Antwerpen, Amsterdam und Berlin um das schönste Gedicht “battlen”.

Ich freue mich, gratuliere sehr herzlich und drücke beide Daumen.

Für den FB Deutsch
Susanne Metzner-Lorenz

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Leave A Comment, Written on März 13th, 2012 , Allgemein, Y_POETRY

 

 

 

Y-Poetry 2012/ International poetry project for young adults

Wir freuen uns sehr, dass unsere Schule auch in diesem Jahr zum dritten Mal am Internationalen Y-Poetry Projekt teilnimmt.

20 Schüler/Innen des 10. und 11. Jahrgangs haben sich für die Berliner Vorrunde am 2. März im Theater An der Parkaue um 14 Uhr qualifiziert.

Andreas Günther wird die Schüler/Innen beim Vortragen ihrer Gedichte am Flügel begleiten und die Berliner Hip Hop Formation „Puppetmastaz“ wirkt im Gesamtprogramm mit.

Die Gewinner/Innen fahren am 20. April 2012 zum Finale nach Amsterdam, wo sie auf Schüler/Innen aus England, Belgien und den Niederlanden treffen.

Freunde, Verwandte, Interessierte und Neugierige sind herzlich willkommen an der Y-Poetry Revue am 2. März teilzunehmen.

Der Eintritt kostet 3,50 Euro; Sie werden gebeten die Karten über den Besucherservice des Theaters zu buchen (030-557752-51/-52/-53).

Wir drücken für unsere Schüler/Innen die Daumen und werden am 2. März auf jeden Fall dabei sein.

Metzner-Lorenz (Fachbereich Deutsch)

 

 

 

 

 

Ein paar einleitende Worte über das Y-POETRY Projekt von Jaques Brooijmans (Poëziedozent)

Jacques -introduktion

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die_vorleserin

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedichte vorlesen lassen:

 

Berlin von Maral Maral – Berlin

Vergänglichkeit in der Stadt von Felipe Felipe – Vergänglichkeit in der Stadt

Erinnerung von Sophia Sophia – Erinnerung

Spiegelbild von Josephina Josephina – Spiegelbild

Der Clown  von Elise Elise – Der Clown

Viktoriapark

 

 

 

Oben steh ich, in dunkler stille,

alleine.

Sehe runter auf buntes Licht,

das Durcheinander der Stadt.

 

Die einsame Kälte fühlt sich an wie Eis.

Wie im Traum laufen die Gedanken,

chaotisch nur um Eines.

 

In der Schwärze sehen Augen besser,

das Leuchten klarer.

Und das laute Dröhnen,

dringt gedämpft nach oben.

 

Wie angewurzelt,

am gleichen Ort.

Traurig stehe ich allein,

doch in frieden.

 

saida

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Ohne Titel

 

 

 

Menschenmauern blockieren die Straßen.

Ihre Äußerlichkeiten sind Fassaden.

Stehen rum und schlagen Wurzeln.

Wie welke Blumen lassen sie die Köpfe Hängen.

Doch gelegentlich geht jemand an ihnen vorbei,

reißt sie ein.

Er sieht mit geschlossenen Augen, was mancher nie erkennt.

Sein Herz ist offen für die Welt.

Mit ihren krummen Gestalten.

Die Sonne im Kopf und die Hoffnung im Herzen.

Die Gewitterwolken flüchten.

Hinterlassen strahlenden Sonnenschein.

Claudia

Gewalten der Gestalten

 

 

 

Dunkel drücken die Gewalten der Gestalten

wie ein Sturm brechen sie herein
und wie ein Orkan dröhnen ihre Stimmen
auf ihn hernieder.

Mühsam bahnt er seine Gasse
durch ein Heer aus langen Mänteln
einzeln beiseite schiebend, sich entschuldigend,
Verzeihung suchend.

Sieh’ auf die Tür nach der er langt,
denn auf deren Öffnen hin
beginnen Jacken und Taschen zu ziehen und drücken
wehrlos treibt er zurück,
seine Verzweiflung geschluckt vom wilden Getöse.

Nichts und niemand ähnelt ihm.

Die Nächte Station ist Endhaltestelle.
Er steigt aus.

Julian

Die Stadt in mir

 

 

 

Ein Ort voller Grau

und Stille

leben wie ein Fremder

In Ferne sieht man ein helles

Licht

Ein Ort voller Regen

es liegt Trauer in mir

Ähnlich wie ein Auge

geschlossen Dunkel

geöffnet mit Durchblick

Ein Ort mit verschiedenen Küchen

in jeder Ecke ein Polizist

Der Orienteck und sein Spezi-Teller

ein Delikat mit Gebiss

Der Weg dorthin

klar wie Wasser durch die Regenrinne.

Sefa

Grünes Wesen in Berlin

 

 

 

Grüne Riesen regieren,

vergiss das Grau der Metropole.

Vogellaute dich verführen,

klingen weich wie Watte.

 

Unter lustvoller Sonne,

kreuzen sich rosarote Lippen,

zu einem Flamenco Tanz,

zur Veredlung der Gefühle.

 

Auch unter Himmelstränen,

ist keine Einsamkeit.

Menschen suchen Schutz,

Schutz unter diesen Riesen.

 

Hier vergiss deine Sorgen,

du sollst dich nur erholen.

 

Paul

Die Illusion der Ewigkeit

 

 

 

Der stärkste Baum,

im größtem Wald.

Übersteht tausend Stürme,

wankt nicht.

Fällt durch ein Insekt.

 

Der König der Tiere.

Gefürchtet und geliebt.

Gefangen, geknechtet.

Der Leib ist stark,

die Seele, herausgerissen.

 

Alle Feinde besiegt,

Alle Schlachten gewonnen,

Alle Jünger zum Wohlstand geführt.

Dennoch vergessen.

 

Der größte Feind,

Zeit.

Dennis

 

 

1 Comment, Written on Februar 14th, 2012 , Allgemein, Y_POETRY Tags: ,

Die Stadt in mir

 

 

 

Eine Ort voller Grau

und Stille

Leben wie en Fremder

In ferne sieht man ein helles Licht

Ein Ort voller Regen

es liegt Trauer in Mir

Ähnlich wie ein Auge

geschloßen Dunkelin Delikat mit ge

geöffnet mit Durchblick

Ein Ort mit verschiedenen Kuchen

in jeder Ecke ein Polizist

Der Orienteck und sein Spezi-Teller

ein delikat mit ist klar wie Wasser surch die Regenrinne

 

Sefa

 

KAMPF UM FRIEDEN

 

 

 

Blut der Zerstörung

Blut des Krieges

Heimatloses Volk

komm bald, Frieden, komm bald

 

Präsident und Tanz der Toten

Tanz in einem traurigem Wind

Enthauptetes Volk von Kriegsgeräten

Weglaufen? Wer läuft weg?

 

Stolzes Volk

In einem Kampf um Heimat

Harter Kampf des heimatlosen Volks

Zerstörung und Feuer

überall

 

Wer wird die Flammen löschen?

Komm bald, Frieden, komm bald

 

von Lonay Abbas

Warten

 

 

 

Ich sitze auf einer Parkbank.

Die Welt grau

wie ein dichter Nebel

volle weinende Wolken

 

Ruhig sehe ich die Menschen an.

Sie gucken und laufen weiter

so als wäre man fremd.

 

Doch dann setzt jemand sich neben mich.

Mein Schwarm!

Die Welt,

vorher grau, nun in Farbenpracht.

 

Unsere Blicke treffen,

sie sagen mehr als 1000 Worte

und verlieben uns miteinander.

 

Wir essen ein Eis.

Sie ist zufrieden und lächelt.

Ihr Lächeln, das genau auf mein Herz trifft,

ist wie ein warmer Sonnenstrahl.

Ich nehme ihre Hand

und wir gehen Hand in Hand.

Seng- Wei

 

Mit Blick auf die Stadt

 

 

 

In einer Stadt wie dieser,

da liegen mehrere zu Grunde,

und farblich satter wird ein Jeder,

der sich der Vielfalt herzlich fügt.

 

In einer Stadt wie dieser,

entsteht ein wahres Gleichgewicht,

wenn blickt man durch des Stadtes Tor,

so geht das Humpeln einer Dame

mit eines Knaben Sprung einher.

 

In dieser spiegeln sich die Blicke,

die ich gerührt und still ihr zuwerfe,

in ihr gedeiht der Intellekt, der immer lebt,

in Bruch und Bau.

 

Elise

 

Foto von Shawn Campbell

Foto von Shawn Campbell

 

Der Clown versteht es sich zu geben,

das Schauspiel auf und ab zu leben,

des Puplikums Gelächter wegen,

bereits in Ketten sich zu legen.

An seinem Leid sich jeder freut,

und jeder nur die Mühe scheut,

doch zu erfahren, wie er ist,

so traurig eigentlich, so trist.

Elise

Elise – Der Clown

Written on März 11th, 2011 , Klasse 10.1 Frau Palomino-Graeber Tags: ,

 

 

 

 

 

Die Sonne scheint so stark,

dass die Menschheit sich beklagt

Wo denn der Winter bleibt?

Es wird doch langsam Zeit!

Stand der Winter vor der Tür,

nahmen alle ihre Wintersachen raus,

und der Sommer wurde verstaut

Yeliz

Written on Februar 15th, 2011 , Klasse 10.1 Frau Palomino-Graeber Tags:

 

 

 

 

Wann ist die Zeit der Trauer vorüber?

Will Glück fassen und Liebe leben.

Wo bist du, dass du mich nicht kennst?

Bist mir so nah und so vertraut,

doch habe ich das Gefühl von Leere.

Was ist nur los?

Liege ich verkehrt oder merke ich es nicht?

Leben ist nicht immer einfach.

Du sagst, man muss leiden,

doch für welchen Preis?

Die Liebe trägt mich hoch.

Doch wie lange? Wann lässt du mich fallen?

Ich hoffe nie, und bin so gefangen.

Gefangen in bösen Gedanken.

Doch in bösen Gedanken!

Doch löse mich von dieser Gefangenschaft!

Weil ich mit dir frei sein will.

Das ist Liebe und nichts anderes.

Loslassen und Aufgefangen sein.

Liebe als Teil des Lebens!

Nepomuk

Written on Februar 15th, 2011 , Klasse 10.1 Frau Palomino-Graeber Tags:

 

 

 

Eines Tages was sie da.

Wie damals in der Bar.

Die Verliebten, wahrlich zu spüren.

Jedoch könnt’  ich sie nicht fühlen.

Hoffnung hatte ich , Glück aber nicht .

Dass es schwer wäre, wüsste ich nicht.

Trauer und Schmerz waren die Folge,

aber am Ende gab es jede Menge Freude.

Sabrine

Written on Februar 15th, 2011 , Klasse 10.1 Frau Palomino-Graeber Tags:

Foto von Scabeater

 

 

 

Was ist normal?

Wer bestimmt was normal ist?

Wer sagt, dass es normal normal ist?

Wer bestimmt, wann man glücklich ist?

Wann ist man glücklich?

Was ist Glück?

Wer sagt das Liebe schön ist?

Wieso ist Liebe schön?

Wenn Liebe schön ist, wieso kann sie dann so weh tun?

Gibt es einen Gott?

Wer sagt, das es einen Gott gibt?

Wer sagt dies und mehr?

Wer?

Pauline

Written on Februar 15th, 2011 , Klasse 10.1 Frau Palomino-Graeber Tags:

 

 

 

 

Du gehst von uns ab,

und guckst von oben hinab.

Doch alles was du siehst,

ist ein unglücklicher Mensch, den du liebst.

Einer verlassenen Seele ist es schwerer das Lächeln zugeben

als das Herz zum stehen bleiben zu kriegen.

Doch so einfach ist as nicht! Wenn es so wäre…

wäre er immer in deiner Nähe.

Du würdest ihm gerne helfen.

Doch du weißt, dass das nicht geht.

Doch was du machen könntest,

ist sein Sternchen sein.

Ein Mensch, den man liebt,

sollte man nie enttäuschen!

Denn man weiß nie,

wann wir Abschied nehmen sollen.

Charleen & Liridona

 

Written on Februar 15th, 2011 , Klasse 10.1 Frau Palomino-Graeber Tags:


 

 

 

Wie kann ich sicher sein,dass alles das,

was heute war, morgen genau so gilt.

Ich bin restlos fertig und hab verlernt eigenständig zu sein.

Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit,

in einer Welt, in der nichts sicher scheint

Hol mich aus dieser schnellen Zeit!

Gib mir ein bisschen Beständigkeit!

Gib mir was,

irgendwas, das bleibt.

Pauline

Written on Februar 15th, 2011 , Klasse 10.1 Frau Palomino-Graeber Tags:

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